Die Werke von James Joyce vollständig verstehen zu wollen, ist ein unerreichbares Ziel - und genau deshalb auch ein grosser Reiz. Ein holländischer Perkussionist, eine irische Sängerin und ein schweizer Schauspieler lassen sich auf dieses Abenteuer ein und nähern sich auf verspielte Weise dem weltberühmten Oeuvre des irischen Schriftstellers.
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PURE JOYCE

PURE JOYCE – Wiederaufnahme dank grossem Erfolg:

Das Schaffen des irischen Schriftstellers James Joyce gilt als unergründlich. Genau die richtige Herausforderung für ein wagemutiges Künstler-Team. Im aussergewöhnlichen Bühnenprojekt «Pure Joyce» machen sich eine irische Sängerin, ein holländischer Perkussionist und ein Schweizer Schauspieler auf die Suche nach der reinen Essenz von Joyce’ Werk. Dabei gerät das Publikum in den Bann eines Dreiecksystems, wo scheinbar vieles aus den Angeln gehoben wird und letztlich doch alles Joyce'sches Gesetz bleibt. (Regie: Hannes Glarner)

Shirley Grimes, Rob Kloet (NITS) und Stefan Kollmuss tauchen im Rahmen ihrer Forschung in die Tiefen des verschlungenen Hauptwerks. Sie verwandeln sich in die Protagonisten und klopfen einige zentrale Streams of consciousness aus dem «Ulysses» ab. Zum Erkenntnisgewinn untersuchen sie auch herausragende Wortschöpfungen wie etwa die Donnerwörter aus «Finnegans Wake» - und aus Wörtern entstehen plötzlich Klänge, Rhythmen, Songs.

Bei «Pure Joyce» durchdringen sich Literatur, Musik und Schauspiel spannungsvoll. Mit experimentellen Ansätzen und überraschenden Verknüpfungen wird der sprachgewaltige Wortwitz von James Joyce vielfältig zum Ausdruck gebracht. Lustvoll-assoziativ und ohne angelernte Scheu vor der grossen Weltliteratur nähert sich das Künstler-Team dem Werk des irischen Dichters.

Es eröffnet damit nicht nur einen neuartigen Zugang zu Joyce' Schaffen, sondern findet auch einen eigenständigen musikalischen und schauspielerischen Ausdruck. Durch die Verdichtung der Inszenierung (Regie: Hannes Glarner, Ton und Licht: Martin Burkhardt) entwickelt sich ein ebenso emotionaler wie unterhaltsamer Sog, dem sich weder Joyce-Liebhaber noch Novizen ohne vertiefte Englischkenntnisse entziehen können.

Die Vorstellung ist ohne Pause und dauert ca. 75 Minuten.

PJ
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Besetzung:
Shirley Grimes (Gesang, Schauspiel) / Rob Kloet (Perkussion, Schauspiel) / Stefan Kollmuss (Schauspiel, Gesang) / Martin Burkhardt (Licht & Ton) / Hannes Glarner (Regie)./ Rudolf Jost (Kostüme) / Beda Senn, KataKULT (Produktion) / Patricia Umbricht, cultact – Giuliani Kulturbüro (Produktionsleitung)

Musik von Shirley Grimes und Rob Kloet. Der Song «Of the dark past» wurde von Simon Ho arrangiert

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